„Die unzertrennliche Verbindung zwischen Haut und Psyche steht im Mittelpunkt meiner Arbeit."
Dieser Zusammenhang ist bereits in unserer embryonalen Entwicklung angelegt: Nervensystem und Haut entwickeln sich aus demselben Keimblatt.
Ein einfaches Beispiel aus unserem Alltag, das diesen Zusammenhang gut veranschaulicht, ist plötzliches Erröten in für uns als peinlich erlebten Situationen.
Durch die psychoneuroimmunologische Forschung ist bekannt, dass unsere Haut direkt auf Stress reagiert und dadurch bei entsprechender Veranlagung entzündliche und allergieauslösende Botenstoffe freigesetzt werden können.
In Studien konnte nachgewiesen werden, dass etwa ein Drittel aller Patienten mit chronischen Hauterkrankungen im Laufe der Zeit psychisch erkranken. Aber auch andersherum ist der Einfluss der Psyche auf die Entstehung oder Verschlechterung von Hauterkrankungen nicht zu unterschätzen. Besonders gut belegt ist der Einfluss des psychischen Befindens auf Neurodermitis (atopische Dermatitis), Schuppenflechte (Psoriasis), Alopecia areata, chronische Urtikaria, chronischen Juckreiz, Skin Picking & Trichotillomanie, auf die Haut bezogene Phobien und überhaupt alle chronischen Hauterkrankungen & Allergien.
Als Hautärztin habe ich die Wechselwirkung zwischen Hautzustand und psychischem Befinden immer wieder festgestellt.
In der klassischen dermatologischen Sprechstunde bleibt leider meist keine oder zu wenig Zeit, um sich den psychischen Anteilen einer Hauterkrankung angemessen widmen zu können.
Gemeinsam suchen wir nach möglichen psychischen, krankheitsaufrechterhaltenden Faktoren und bearbeiten diese in einem auf Sie individuell abgestimmten Therapieansatz.
Mit Entspannungstechniken wie autogenem Training, Achtsamkeit und Atemübungen zeige ich Ihnen, wie Sie dauerhaft Ihr Wohlbefinden steigern können.
Wissenswertes zu Psychodermatologie, Achtsamkeit und dem Zusammenspiel von Haut und Seele.